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OB-Kandidat von der Ohe will günstigen Strom für Unternehmen / SGH-Fraktion: Problem zu hoher Strompreise an der Wurzel packen, damit alle davon profitieren!

Die SGH-Ratsfraktion begrüßt einerseits die Ankündigung von SPD-Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe, die hohe Stromkostenbelastung für Unternehmen durch Einkaufsgemeinschaften senken zu wollen. „Wir vermissen aber sein Bemühen, das Problem zu hoher Stromkosten an der Wurzel zu packen“, kritisiert Dirk Machentanz.
„Besser wäre, wenn der OB-Kandidat und Stadtkämmerer seinen Einfluss beim städtischen Grundversorger Enercitiy nutzen würde, um eine andere Preispolitik des Unternehmens durchzudrücken“, sagt Machentanz. Von deutlich gesenkten Enercity-Tarifen würden dann alle Firmen und auch die Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren, von denen sich viele die monatlichen Abschlägen vom Mund absparen müssen.“

Beispielgebend für die Abzocke beim Strompreis durch Enercity nennt Machentanz die jüngste Tarifsenkung zum 1. April dieses Jahres. Diese komme zu spät und falle viel zu gering aus, moniert er.
Der Hintergrund sind geringere Einkaufspreise an der Strombörse und deutlich gesunkene Netzentgelte, weil die Bundesregierung den Betreibern von Übertragungsnetzen Milliarden-Zuschüsse gewährt. Laut Bundesregierung müssten allein durch die geringeren Netzentgelte die Strompreise für den Endverbraucher seit 1. Januar im Schnitt um bis zu 17 Prozent gesunken sein.
„Davon ist Enercity mit seiner Strompreissenkung von 4 bis 5 Prozent weit entfernt“, betont Dirk Machentanz. Er kritisiert die späte Senkung zum 1. April und verweist auf andere kommunale Grundversorger, die zum 1. Januar ihre Strompreise gesenkt haben. Beispiele seien die Stadtwerke Burgdorf und die Stadtwerke Bad Pyrmont.
„Zusammenfassend muss ich feststellen, dass die Abzocke beim Strompreis durch Enercity weitergeht“, sagt der SGH-Ratsherr. „Die minimale Strompreissenkung zum 1. April ist eine PR-Nummer, die verschleiert, dass das Unternehmen den Großteil der massiv gesunkenen Beschaffungskosten selber einsteckt, anstatt an die Kundinnen und Kunden weiterzugeben. Hier muss der SPD-Oberbürgermeister-Kandidat ansetzen. Alles andere ist Rumdocktern an Symptomen und lässt die Verbraucherinnen und Verbraucher mit ihren hohen Energiekosten im Regen stehen.“

Pressemitteilung 02.04.2026

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„Besser wäre, wenn Axel von der Ohe seinen Einfluss beim städtischen Grundversorger Enercitiy nutzen würde, um eine andere Preispolitik des Unternehmens durchzudrücken. Von deutlich gesenkten Strompreisen würden dann alle Firmen und auch die Verbraucherinnen und Verbraucher profitieren.“​
Dirk Machentanz

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