Stellenabbau bei Contitech: SGH-Ratsfraktion kritisiert Conti-Management und Bundesregierung
Die SGH-Ratsfraktion kritisiert den geplanten Verkauf von Contitech und den Abbau von allein 700 Stellen an den Standorten in Hannover. „Auch wenn der Personalabbau bis 2030 ohne betriebsbedingte Kündigungen erfolgen soll, wäre es besser gewesen, man hätte eine solidarische Lösung für das gesamte Unternehmen gefunden“, sagt Dirk Machentanz. „Neben dem Verlust von Arbeitsplätzen werden sich durch den Verkauf die Arbeitsschutzbedingungen für die verbliebenen Beschäftigten verschlechtern.“
Die SGH-Fraktion kritisiert aber nicht nur die Verkaufsentscheidung des Continental-Managements. „Nach dem Gewinneinbruch bei VW und die Ängste der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihren Job bei VWN in Stöcken ist Contitech ein weiteres Opfer der Deindustrialisierung unseres Landes“, sagt Machentanz. Die Continental-Sparte leidet unter wegbrechenden Aufträgen von Industriekunden, die sich wegen der schwachen Wirtschaftslage mit Investitionen zurückhalten oder weniger Teile ordern.
„Große Teile der deutschen Industrie haben mit dem Wegfall von billiger Energie und billigen Rohstoffen aus Russland ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verloren“, kritisiert Machentanz den Wirtschaftskrieg von EU und Bundesregierung gegen Russland – „ein Wirtschaftskrieg, für den nur wir zahlen dürfen. In Hannover sind VWN und Contitech nur die Spitze des Eisbergs. Auch Mittelständler und Handwerksbetriebe klagen über hohe Kosten und Auftragsrückgänge. Das Wegbrechen der Industrie und ihrer vielen Wertschöpfungsketten droht die gesamte deutsche Wirtschaft in eine langanhaltende Rezession zu treiben.“
Pressemitteilung, 18.5.2026
„„Nach dem Gewinneinbruch bei VW und den Ängsten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um ihren Job bei VWN in Stöcken ist Contitech ein weiteres Opfer der Deindustrialisierung unseres Landes – hervorgerufen durch den Wirtschaftskrieg gegen Russland.“
Dirk Machentanz


